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Schlechtes Wetter, Sturm und Kälte

Hinter vielen Bergunfällen, die als Absturz, Lawinenunfall usw. in die Statistik eingehen, steht als Ursache der Einfluss von schlechtem Wetter.

  • Fortbewegung, Pausen, Kommunikation, Kartenlesen usw. können dann stark erschwert oder unmöglich sein.
  • Nässe, Wind und Kälte beanspruchen Körper und Psyche.
  • Eine Rettung per Helikopter ist oft nicht mehr möglich.
  • Kommt Nebel dazu, wird die Orientierung anspruchsvoll, und die Gefahren lassen sich weniger gut einschätzen.

Verhalten

  • Bei Sturm und Kälte muss eine Tour besonders defensiv ausgewählt und sehr gut geplant sein.
  • Gruppenmitglieder beobachten: Weisse Hautpartien im Gesicht sind beginnende Erfrierungen.
  • Muss biwakiert werden, fällen wir den Entscheid frühzeitig, solange noch körperliche Reserven vorhanden sind. Ein geschützter Platz oder gar eine Schneehöhle sind fürs Überleben entscheidend. Es hilft, einen Biwaksack dabei zu haben!

Gewitter

Gewitter sind dank Wetterbericht meist gut vorhersehbar – der genaue Zeitpunkt ihres Eintreffens und das genau betroffene Gebiet jedoch nicht! Bei Wärmegewittern die Bildung der Cumuluswolken verfolgen: Stossen sie an eine Sperrschicht, zerfransen sie und breiten sich aus (sog. Ambossbildung), dann beginnt es zu gewittern. Kaltfronten treffen im Sommer oft mit Gewittern und meist von Westen ein. Mit freier Sicht nach Westen kann man die Gefahr erkennen.

Von einem Gewitter überrascht

Exponierte Stellen sofort verlassen. Geschützte Stelle (z.B. Höhle) aufsuchen und/oder Kauerstellung einnehmen, Füsse eng beieinander. Keine aufragende Gegenstände auf dem Rucksack (z.B. Skistöcke). Hockestellung z.B. auf einem Rucksack, nicht anlehnen.