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Unfallcheckliste erste Hilfe BLS (Basic Life Support)

Checkliste

Ansprechen

Laut ansprechen, an Schulter schütteln

Alarmierung

Ein Helfer: Um Hilfe schreien, Alarmierung

Mehrere Helfer: Eine Helferin startet BLS (Basic Life Support), ein Helfer alarmiert.

Atmung

Atmung normal? Check 5–10 Sekunden (sichtbare Bewegung, hörbar an Nase/Mund)

Thoraxkompression (Herzdruckmassage)

Untere Hälfte des Brustbeins mind. 5–6 cm tief drücken, dann komplett entlasten, Druckfrequenz 100–120/Min. Nach 30 Kompressionen 2 Atemhübe. Fortfahren bis Arzt kommt (Beatmung: Kopf überstrecken, Unterkiefer gegen Oberkiefer, Mund zu Nase beatmen, Taschenmaskebeatmung, notfalls Mund zu Mund, langsam 2 Atemhübe).

Notfallnummern / App / Geräte

  • Schweiz alarmieren mit REGA-App oder per Tel: Rega 1414, Sanitätsnotruf und Wallis 144
  • Europäische Notfallnummer 112 (funktioniert auch ohne Pin und in einem fremden Telefonnetz): Ruft man diese Nummer an, wird man direkt mit der im Land zuständigen Stelle verbunden. Oft ist man aber schneller, wenn man die örtliche Notfallnummer für die Bergrettung kennt, bzw. eine lokale App installiert hat.
  • InReach: Globales Mini-Satelliten-Kommunikationsgerät: SOS Notruf sowie Interaktion per SMS an REGA 076 601 14 14 oder per E-Mail an REGA alarm@rega.ch

Alarmierung

Erfolgt möglichst gleichzeitig mit der Reanimation (falls Alarmierung nicht zu zeitintensiv). Ist die Helferin allein, die Alarmierung vor der Reanimation auslösen.

Tipps:

  • Wissen, wie man vor Ort alarmiert, gehört zur Tourenplanung.
  • Via App EchoSOS kann weltweit der lokale Notfalldienst alarmiert und der Standort übermittelt werden.
  • SAC / J+S-Notfallblatt mitnehmen.